grube120x160Heute jährt sich zum 70. Mal die Zerstörung Magdeburgs. Etwa 2.500 Menschen waren dabei ums Leben gekommen. Weite Teile der Innenstadt wurden verwüstet. Der Zweite Weltkrieg, den die Nationalsozialisten mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 entfacht hatten, war ins eigene Land gekommen und hatte großes Leid unter der Bevölkerung angerichtet – nicht nur in Magdeburg. „Der 16. Januar ist ein Tag der Mahnung und Warnung“, erklärte Falko Grube, Vorsitzender der SPD Magdeburg. „Er ist Warnung vor denen, die ein Land auf Rassismus, Antisemitismus und Hass auf andere Menschen gründen wollen.
 
Die Nazis von damals haben Millionen von Menschen verfolgt, deportiert und ermordet. Das darf uns heute nicht mehr passieren. Wir gedenken der Zerstörung der Stadt, der Opfer in der Bevölkerung und der Millionen Opfer dieses überall in der Welt. Sie alle sind dem gleichen Wahn zum Opfer gefallen.“
 
Die SPD Magdeburg hat daher auch zur Meile der Demokratie und zu friedlichen Aktionen gegen den Aufmarsch von Neonazis am 17. Januar aufgerufen. Sie stehen in der Tradition des Nationalsozialismus und wollen mit der Gleichsetzung der Opfer der Luftangriffe auf Magdeburg mit den Ermordeten in den Konzentrations- und Vernichtungslagern den Holocaust verharmlosen. „Unsere Botschaft ist klar: Rassismus, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit haben in Magdeburg keinen Platz. Magdeburg ist kein Ort für Neonazis!“